GyneFix® Kupferkette

Die GyneFix® Kupferkette bietet eine völlig neue Art der Verhütung vor ungewollten Schwangerschaften und eine Alternative zu herkömmlichen Spiralen.
Im Gegensatz zu konventionellen Spiralen ist die GyneFix® Kupferkette rahmenlos und kann sich daher völlig flexibel jeder Gebärmutterform und -größe anpassen, wodurch deutlich weniger Nebenwirkung auftreten als bei konventionellen Spiralen.Umfassende Fachkompetenz und langjährige Erfahrung in der Behandlung mit der Gynefix® Kupferkette machen uns zum ersten Ansprechpartner in Südniedersachsen.

Falls Sie besonders schmerzempfindlich sind bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit an die Gynefix® Kupferkette unter Narkose einzusetzen.

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

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Einige Antworten zu Ihren Fragen zur Gynefix® Kupferkette finden Sie nachfolgend, weitere Informationen unter:

http://www.kupferkette.info/

  • Was ist die Kupferkette?
    Die Kupferkette (GyneFix®) ist eine neue Alternative zur Spirale. Sie besteht aus sechs kleinen Kupferzylindern, die an einem Nylonfaden aufgereiht sind. Ein Ende der Kette wird an der Gebärmutterwand fixiert, das zweite hängt frei in der Gebärmutter. Die Kupferkette ist flexibel und passt sich der Gebärmutter an. Dadurch treten im Vergleich zu den Kupferspiralen seltener verstärkte Blutungen und Schmerzen auf. Sie kann bis zu fünf Jahre in der Gebärmutter bleiben.
  • Wie sicher ist die Kupferkette?
    Die Kupferkette hat eine niedrigere Versagerquote als andere, nicht hormonelle Verhütungsmittel, die ebenfalls in der Gebärmutter platziert werden. Dies geht aus einer im Fachblatt “British Journal of Family Planning“ (1999) veröffentlichten Untersuchung hervor. Der Pearl-Index liegt zwischen 0,1 und 0,3. Zum Vergleich: Bei der Spirale ohne Hormone beträgt er zwischen 0,9 und 3. Der Wert sagt aus, wie viele Frauen von 100 ungewollt schwanger werden, wenn sie diese Verhütungsmethode ein Jahr lang anwenden. Die Kette ist also sicherer als die Spirale.
  • Wie wirkt die Kupferkette?
    Sie setzt kontinuierlich Kupfer-Ionen frei. Dadurch kommt es zu einer Reaktion der Gebärmutterschleimhaut – ähnlich einer Entzündungsreaktion. Ein befruchtetes Ei kann sich unter diesen Bedingungen nicht in die Gebärmutterschleimhaut einnisten. Die Kupfer-Ionen inaktivieren außerdem die Spermien.
    Wie wird die Kupferkette in die Gebärmutter eingebracht?
    Der Arzt näht das Fadenende am oberen Teil der Gebärmutterwand mit Hilfe einer feinen Nadel fest. Diese Prozedur ist völlig schmerzfrei. Die Einlage in die Gebärmutter erfolgt normalerweise während der Regelblutung, die Kette kann aber auch nach einer Fehlgeburt oder einem Schwangerschaftsabbruch eingesetzt werden.
  • Welche Vorteile hat die Kupferkette?
    • Im Unterschied zur Spirale löst die Kupferkette kaum Blutungsstörungen aus – abgesehen von möglichen Schmierblutungen in den ersten Anwendungsmonaten.
    • Die sichere Verankerung in der Gebärmutterwand sorgt dafür, dass die Kupferkette nicht ausgestoßen wird.
  • Welche Nachteile hat die Kupferkette?
    • Das Risiko aufsteigender Infektionen erhöht sich, wenn Frauen häufig ihre Sexualpartner wechseln. Verantwortlich dafür ist das Fadenende der Kupferkette – für Keime eine Brücke zwischen Scheide und Gebärmutter. Bei Frauen in festen Beziehungen lässt sich keine erhöhte Infektionsrate feststellen.
    • Sie schützt nicht vor sexuell übertragbaren Erkrankungen (gilt für alle Verhütungsmittel außer dem Kondom)
    • Die Kupferkette muss im Ausland bestellt werden. Für wen ist die Kupferkette geeignet? Die Kupferkette ist für fast alle Frauen geeignet – auch für junge Frauen, die noch keine Kinder geboren haben. Sie ist vor allem eine Alternative zur Pille für Frauen, die keine Hormone einnehmen wollen oder dürfen.
  • Für wen ist die Kupferkette nicht geeignet?
    Keine Kette anwenden sollten Frauen, die:

    • angeborene Fehlbildungen oder eine sehr kleine Gebärmutter haben.
    • in der Vergangenheit eine Eileiterentzündung hatten.
    • eine Kupferallergie haben – hier ist die Anwendung von vornherein ausgeschlossen.